Bei Tim, dem Künstler

 

Es goss wieder einmal in Strömen. Da läutete es. Ich bekam fast einen Herzinfarkt, denn ihr wisst nicht, was das für ein ohrenbetäubendes Röhren genau neben mir war. Ewald mit seinen Scherzen hatte da als Glocke so eine Art Hupe montiert. Ich saß wie gewohnt genau daneben beim Tisch und ließ mir vom Regen was erzählen. Wer sollte bei einem Haus, das normalerweise an Wochentagen leer steht, läuten? Zögerlich öffnete ich nach einer Weile. Und da stand er mit seiner Oma, Tim der Künstler. Hübsch wie der ganz junge Leonardo da Vinci (ihm sogar ähnlich), mit großen wissenden tiefgründigen Augen. Er und seine Oma baten um Unterstand, nachdem sie beim Schwammerl suchen vom heftigen Regen überrascht worden waren.

 

Heißer Tee für die Gäste wäre fein gewesen, doch den hatte ich leider vergessen und in der Speisekammer herumkramen wollte ich auch nicht. So saßen wir vor dem Haus unter Dach und plauderten. Tim erzählte von seinem Kunstwerk mit dem Titel: Der im Moor versinkende Mann. Ich war begeistert. Der spannende Titel inspirierte mich sofort zu einer Geschichte und dass dieser junge Künstler so tolle Ideen hat, fand ich besonders beeindruckend. Er erlaubte mir, am folgenden Tag seine Werke zu besichtigen. Ich freute mich sehr.

 

Hier also das Original von: Der im Moor versinkende Mann

Leider konnte ich es nicht erstehen, weil ihm seine Oma dieses Kunstwerk bereits abgekauft hatte. Doch, großzügig wie er ist, schuf mir Tim ein Duplikat. Wie schön!

 

 

 

Fruchtbaum

 

 

 

Unbenannt

 

 

 

Ebenfalls unbenannt (Ich würde vorschlagen: gelber Körnermann mit Hut)

 

 

 

Baby (sehr abstrakt)

 

 

 

Besonderes Haus mit Turm

 

 

 

Besonderes Auto mit Scheibenwischern rückwärts

 

 

 

 

Sehr starkes Auto 

 

 

Zum lustigen Wirt 

 

Und da ist mein Duplikat: Der im Moor versinkende Mann

 

 

 

Hier mit dem Künstler selbst, der im September in die erste Klasse kommt.

 

Lieber Tim!

 

Ich wünsche dir von Herzen viel Freude in der Schule! Vergiss aber deine kreative Seite nie und erschaffe immer wieder so wundersame Dinge voll Fantasie. 

 

Und hier Tim mit seiner Oma

 

 

 

Hier der Künstler mit einem frühen Werk aus dem Kindergarten

 

 

 

Tim wollte mir eine Leuchtkugel zeigen. Da aber seine eigenen Augen so wunderbar leuchten, kam die Kugel nicht zur Wirkung.

 

 

 

Der Familien Schutzengel bei den Orchideen

 

 

 

Wachteln gibt es auch bei Tim

 

 

 

Und Blumen, liebevoll gepflegt

 

 

 

Flatternde hübsche Besucher

 

 

 

Wie schön Dill ist!

 

 

 

Wenn der als Raupe schon so fesch ist, wie schön erst dann als Schmetterling!

 

 

 

Ein ganz ganz besonderes Haus mit kostbaren Erinnerungen…

 

 

 

Naturhotel

 

Und da sind wir schon auf dem Weg zu Tims eigenem Garten.

 

Du bist also nicht nur ein Künstler, Tim, sondern auch ein Naturliebhaber.

Besser geht’s gar nicht! 

 

Tim, der Wegbereiter

 

 

 

Ah! Hier oben bei euch spielt die Kleine Kamp extra für Tim Wasserfall.

 

 

 

Tims Künstler bewährte Hände wissen das weiche Moos zu schätzen.

Du bist wirklich ein Naturfreund!

 

 

 

Ich war schon am Heimweg, als ich hastige Schritte hinter mir hörte. Tim lief mir nach und schenkte mir diesen kostbaren Kleering. Ich bin gerührt. Wirklich. In meinem Leben habe ich drei Mal einen Ring von einem Kavalier geschenkt bekommen. Dieser, der dritte, ist wahrlich der beste. DANKE, Tim!

 

 

 

Von Tims Oma bekam ich wunderbar duftende Zirbenspäne.

Dieser wohltuende Duft erfüllt den ganzen Raum.

DANKE auch Ihnen!

 

 

Mit jedem Tag etwas mehr Weisheit,

noch mehr Dankbarkeit –

welch schönes Altern!

 

 

 

Fotos:

 

Mit freundlicher

Genehmigung

Pfarre Breitensee,

 

1140 Wien 

 

www.pfarre-breitensee.at  

 

Alle Texte und Grafiken

sind urheberrechtlich

geschützt

Copyright

Karoline Toso

 

FOTOS:

Copyright

Mag. Georg Fröschl,

Pfarre Breitensee

1140 Wien